Sublimation oder Siebdruck: Welches Druckverfahren für Tassen?
Stand: November 2026
Kurz: Für Fotos, Logos mit Farbverlauf und kleine bis mittlere Mengen ist Sublimation die richtige Wahl. Siebdruck lohnt sich bei einfarbigen Logos ab etwa 500 Stück.
Was ist Sublimationsdruck?
Das Motiv wird spiegelverkehrt mit speziellen Tinten auf Transferpapier gedruckt. In einer Tassenpresse wird das Papier bei rund 200 °C etwa drei Minuten an die beschichtete Keramiktasse gepresst. Die Tinte wird gasförmig und dringt in die Polymerbeschichtung ein. Ergebnis: Das Bild liegt in der Oberfläche, nicht darauf. Man fühlt keinen Druck, nichts blättert ab, und die Tasse ist spülmaschinenfest.
Was ist Siebdruck?
Beim Siebdruck wird Farbe durch eine Schablone auf die Tasse gedrückt, eine Farbe je Durchgang, danach eingebrannt. Das ergibt sehr deckende, kräftige Flächen, auch auf farbigen Tassen. Jede Farbe braucht ein eigenes Sieb (Einrichtungskosten), Fotos und Verläufe gehen nicht.
Vergleich
- Fotos und Verläufe: Sublimation ja, Siebdruck nein.
- Farbige Tassen: Siebdruck ja, Sublimation nur auf weißer Fläche (farbiger Henkel und Rand sind möglich).
- Mindestmenge: Sublimation ab 1 Stück, Siebdruck meist ab 100 bis 250.
- Einrichtungskosten: Sublimation keine, Siebdruck je Farbe.
- Haltbarkeit: beide spülmaschinenfest, Sublimation bleibt auch nach tausend Spülgängen ohne Abrieb.
- Lieferzeit: Sublimation 1 bis 2 Werktage, Siebdruck 1 bis 3 Wochen.
Wann welches Verfahren?
Firmentassen mit Logo in kleinen und mittleren Mengen, Fototassen, Namenstassen, Vereins- und Praxistassen: Sublimation. Werbetassen in einer Farbe mit mehreren tausend Stück für Messen: Siebdruck. Bei Tassery drucken wir ausschließlich Sublimation, weil das für 95 Prozent der Anfragen das bessere Ergebnis liefert.